Rainer Wagner und die schöne Inderin
Rainer Wagner und seine indische Ehefrau. Wir wissen nicht viel über sie. Wie sie hiess, wann dieses Foto entstand, ob Kinder aus der Ehe hervorgegangen sind, wo sie heute lebt? Auf all diese Fragen ist Rainer uns eine Antwort schuldig geblieben. Was unbestritten ist: Sie sind ein schönes Paar.
Der Elektriker der "Maria Anna Schulte"
Foto Rainer Wagner Hier steht der Elektriker (?) der "Maria Anna" am Fahrpult. Die "Maria Anna" und ihr Schwesterschiff "Elise" sind, wie auch weitere Schwesterschiffe für Nübel und den Holländer Buismann, auf der S&B-Werft gebaut. Die Schiffe waren ursprünglich für die Grosse-Seen-Fahrt konzipiert und hatten aus diesen Grund eine für die Revierfahrt gut gedachte Maschinenanlage: zwei Hauptmaschinen miteinander verbunden über magnetische Schlupfkupplungen und ein Getriebe auf einen Propeller. Vor Beginn der Revierfahrt wurde eine Maschine umgesteuert, und die Fahrstufen mit den Schlupfkupplungen gewählt. Die Schiffe hatten wegen der Schleusenabmessungen auf den Grossen Seen auch ein besonderes Aussehen: Steiler Steven und stumpfes Heck. Kurz nach Indienstellung dieser Schiffe wurden die Schleusen vergrössert und es konnten auch grössere Schiffe die Seen befahren.
MS "Maria Anna Schulte" 1967/68
Kipphebel abschmieren Foto: Rainer Wagner Zu den Routinearbeiten auf Wache gehörte der mehrmalige Abschmieren der Kipphebel der Hauptmaschine und auch der Hilfdiesel, dazu mussten die Töpfe auf den Kipphebeln mit Öl aufgefüllt werden. Das macht hier gerade der Ing.-Assi Rainer Wagner.
Der Nikolaus war da
Fast die ganze Crew der "Maria Anna Schulte" hat sich auf dem Bootsdeck versammelt, um den Nikolaus zu begrüssen. das ist ein, meines Wissens, noch nie dagewesener Brauch in der deutschen Seeschiffahrt. Alles ist gespannt, was passiert. Vorne, mit Sonnenbrille, Kapt. Gramberger, dahinter der 2.Ing Wolfgang Visser. Weiter links mit dunklem Hemd, der Rücken vom 2.Offz. Erich Wegner.
Nikolaus auf der "Maria Anna Schulte" 1967/68
Foto Rainer Wagner Stolz präsentiert der Bootsmann Werner Semler (+) einen "Stutenkerl", das ist ein Brauch, der bei der Seefahrt bisher noch nicht bekannt war. Auf der "Maria Anna" wurde er praktiziert. Also zum Nikolaustag gab es einen Stutenkerl, wie an Land. Der 2.Offz. Erich Wegner (rechts) kann es kaum glauben.
Die Scheißhaus-Klappe
Foto: Rainer Wagner Reparaturen nach dem Verursacherprinzip zu erledigen, ist keine schlechte Idee. Auf der "Dukegat" wurde das in diesem Fall praktiziert. Was war geschehen? Die Toilette bei den Offizieren war verstopft, und es ließ sich eindeutig nachweisen, daß es die vom 1.Offizier Peter Brandl war. Also wurde er kurzerhand abgeseilt, um die Aussenbordsklappe von aussen zu öffnen, offenbar die einzige Möglichkeit, diese Störung zu beseitigen. Schadenfreude kann man in den Gesichtern der Zuschauer nicht feststellen, dazu ist diese Sitiation auch zu brisant. Vorne in der karierten Badehose Kapt. Kiesewetter.
Die Abwasserleitungen von Bombay
Foto Rainer Wagner Rainer Wagner war mit dem Funker auf dem auf dem Weg nach Bombay-City um Funkpapiere abzuholen. Auf dem Weg dorthin sahen sie am Wegesrand grosse Rohrleitungen liegen. Diese Rohre sollten die Abwasser der Stadt ins Meer leiten, so war es angedacht. Ihrem Zustand nach zu urteilen, liegen die Rohre schon eine ganze Weile dort. Als Rainer Wagner ein paar Monate später nochmal an dieser Stelle vorbeikam, lagen die Rohre immer noch dort, nur jetzt wohnten Menschen darin!!
Phosphat löschen in Bombay mit der MS "Dukegat" 19
Phosphat löschen in Bombay mit der MS "Dukegat" 1968/69Foto Rainer Wagner Die Umstände, die Rainer Wagner beschreibt sind unvorstellbar: Die "Dukegat" hatte ca. 6000 t Phosphat nach Bombay gebracht. Das Löschen geschah nur über Tag. Morgens tauchten ca. 300-350 Menschen!!! an der Pier auf. Männlein und Weiblein. Die Frauen stiegen in die Luke und schaufelten das lose Phosphat in eine ausgebreitete Persenning die ca 5x5m gross war. An den Ecken der Persenning waren Ketten eingeschäkelt die dann in einen, mit Wasserdruck angetriebenen, Kran eingehängt wurden. Das Wasser wurde in einem Speicher gesammelt und sorgte für den Hub der Last. Wenn die angehängte Last zu schwer war, reichte der Wasserspeicher nicht aus, um die Last zu heben, sie blieb auf halber Höhe hängen und musste wieder abgelassen und verringert werden. Danach wurde der Vorgang wiederholt. Wenn das Phosphat an Land abgesetzt war, wurde es von Männern in Säcke geschaufelt auf LkW´s geladen und abtranportiert. Das Ganze wurde bei Regen unterbrochen, und es war Regenzeit, wie man auf dem Bild deutlich sieht. Das Löschen dauerte ca. 6 Wochen mit erheblichen Verlusten an Ladung durch Regen. Unvorstellbar.
Rainer Wagner und die Dukegat
Foto: Sammlung Freunde der Seefahrt Eine beliebte Arbeit im Asiatischen Raum. Das eigene Foto und ein Bild vom Dampfer kombiniert. Man bekam es für ein paar Rupien in Indien. Der künstlerische Wert dieser Arbeit ist sicherlich nicht sehr hoch, aber es gab einem Menschen Arbeit und man hatte ein hüsches Souvenir.
MS "Maria Anna Schulte" 1967/68
Pontons für Kourou MS "Maria Anna Schulte" 1967/68Foto Rainer Wagner Diese Pontons waren für die Raketenabschuss-Anlage in Kourou, französisch Guiana, bestimmt. Die "Maria Anna" ist damit,was die Abmessung der Ladung angeht, so ziemlich an ihrer Obergrenze angelangt. Die Pontons waren für den Bau einer Hilfsbrücke bestimmt und wurden vom französischen Mutterland, aus Dünkirchen und Le Havre, nach Kourou transportiert. Mitte der sechziger Jahre waren einige S&B-Schiffe für die Franzosen in Fahrt, u.a. auch der "Joachim" der für diesen Einsatz extra noch einen Schwergutbaum "verpasst" bekam.
Norwegian Wood
Die "Carola liegt zum Laden in Malm/Norwegen. Ein schönes Leben hatte Rainer Wagner während seiner Fahrzeiten auf der "Carola", nicht allein wegen, aber auch Dank dieser jungen Dame - sie hiess sinnigerweise Sonja Irene Malmo - mit der er hier einen Landausflug macht. Die "Carola" war in der Erzfahrt zwischen verschiedenen norwegischen und schwedischen Häfen und Emden oder Rotterdam/Antwerpen eingesetzt. Ab und zu wurde auch eine Reise nach Mauretanien eingeschoben.
DES "Elisabeth Schulte"
Foto: Rainer Wagner Im Folgenden zeigen wir einige dramatische Schlechtwetter- Bilder, die das Vereinsmitglied Rainer Wagner auf der "dieselelektrischen" Elisabeth Schulte gemacht hat.
DES "Elisabeth Schulte"
Foto: Rainer Wagner "Grünes Wasser" kommt über.
DES "Elisabeth Schulte"
Foto: Rainer Wagner Die Aufnahmen entstanden im Jahr 1970. Es werden Strecktaue gespannt !
DES "Elisabeth Schulte"
Foto: Rainer Wagner FESTHALTEN !!!! In der Backbord-Brückennock beobachtet Kapitän Kiesewetter sehr gespannt die Scenen, die sich an Deck abspielen, nicht ohne Grund, diese See fegte die Backbord-Verschanzung aussenbords, und der Mann auf der Luke ist auch nicht unbedingt sicher.
DES "Elisabeth Schulte"
Foto: Rainer Wagner Überkommender Brecher ! Das Schiff befand sich auf der Reise von Houston (Texas) nach Halifax.
DES "Elisabeth Schulte"
Foto: Rainer Wagner Noch einer !
DES "Elisabeth Schulte"
Quelle: Archiv Rainer Wagner Schwere See ! Die Ladung bestand aus frischen, ungegerbten Häuten, die durch eingedrungenes Wasser aufquollen. Durch einen Riss im Schott zwische Luke und Maschineraum, lief "Häutesaft" in den Machinenraum. Der Gestank war unbeschreiblic
Ingenieurs-Assistent Rainer Wagner Jahrgang 1948
Foto: Rainer Wagner Das ist das Vereinsmitglied Rainer Wagner. Von ihm stammen die tollen Sturmfotos, die an Bord der dieselelektrischen "Elisabeth" gemacht wurden. Dort war er als Assi gemustert. Dieses Foto enstand während seiner Zeit auf der "Maria Anna Schulte".
Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2003-2012 by Webmaster Hans Albert (Ben) Ulmer. Fremdwerbung jeglicher Art ist in allen Bereichen ausdrücklich unerwünscht und wird grundsätzlich nicht genehmigt.
Für die veröffentlichten Fotos und den persönliche Daten, liegen uns die schriftlichen Einverständniserklärungen der jeweiligen Besitzer vor. Das veröffentlichte Material wurde uns von den Eigentümern persönlich, per Post oder elektronisch überrmittelt.
Sollten wir durch Unkenntnis, uns nicht bekannte Rechte Dritter verletzt haben, wird dieses Material nach einem Hinweis an uns, umgehend entfernt.
