Fotos aus meiner Seefahrtszeit
Hermann Janssen

Heizer Hermann Janssen Jahrgang 1938

Foto: Hermann Janssen Das ist Hermann Janssen heute. Er lebt als gutgelaunter Rentner in Westerholt, das ist ca 10 km südlich von Dornum, ganz in der Nähe des Kollegen Johann Behrends, vielleicht sind sie sich schon mal begegnet.

Die Flugroute 1956 von Hermann Janssen

Bild: Sammlung Hermann Janssen Es ist schon eine außergewöhnliche Flugreise, die Hermann Janssen bewältigen musste, um zu seinem Schiff zu kommen. Bremen-Tokio mit sieben Zwischenlandungen in Zürich-Beirut-Bombay-Kalkutta-Bangkok-Hongkong-Okinawa. Ich habe diesen Trip 1978 über den Nordpol mit Zwischenlandung in Anchorage in 18 Std. mit einen Tag Datumsverschiebung gemacht. Man flog mittags um 12.00 ab Hamburg flog 8 1/2 Stunden und landete am gleichen Tag morgens um 10.00 in Anchorage, dann um 11.00 weiter nach Tokio, wo man nach nochmal 8 1/2 Stunden Flug am nächsten Tag nachmittags um 15.00 landete. Jetleg pur, man brauchte ungefähr zwei Tage um wieder in die Spur zu kommen. Das Problem wird Hermann Janssen nicht gehabt haben, der Trip hat bestimmt zwei Tage gedauert.

Das Flugzeug "Allen D Christensen" 1956

Foto Hermann Janssen Der Heizer Hermann Janssen aus Westerholt hat uns ein paar Bilder geschickt und eine Geschichte dazu erzählt, die es verdient veröffentlicht zu werden. Die Bilder hat er selbst kommentiert, deswegen werden sie auch unbearbeitet wiedergegeben. In seinem Anschreiben berichtet Herr Janssen, daß die Reederei Fritzen Besatzung für den in Japan fertiggestellten Massengutfrachter "Allen D Christensen suchte, und er sich gemeldet hatte.

Das Hotel "Allen D Christensen" 1956

oto Hermann Janssen In diesem Hotel wurden die Besatzungsmitglieder Der "Allen D Christensen" untergebracht, weil sich die Abnahme ihres Schiffes um ca. 9 Wochen verzögerte.

Die "Allen D Christensen" 1956

Foto Hermann Janssen Die "Allen D Christensen" in der Werft, Nippon Kokan Yokohama, beförderte nach ihrer Indienststellung peruanisches Erz nach Nordeuropa und später nach Nordamerika. Sie und einige weitere Massengutschiffe wurden komplett von der amerikanischen Fritzen-Niederlassung, der Johs. Fritzen & Son Inc. bereedert. Die Abnahme des Schiffes verzögerte sich wegen eines Turbinenschadens um ca. 9 Wochen. Das Bild steht nicht unter "Schiffe", weil es zur Geschichte gehört, die Hermann Janssen erzählt hat.

Die Gastgeber "Allen D Christensen" 1956

Foto Hermann Janssen Die Besatzung der Allen D Christensen wurde bis zur endgültigen Fertigstellung des Schiffes in einem Hotel untergebracht. Das Verhältnis zu den Gastgebern war sehr

Familenanschluss "Allen D Christensen" 1956

Foto Hermann Janssen Die Besatzung der Allen D Christensen wird in Japan gut aufgenommen. Die Nachbarn des Hoteliers kümmern sich um die Deutschen und wie man sieht, klappt auch hier die Völkerverständigung.

Heizer Hermann Janssen Jahrgang 1938

Foto Hermann Janssen Diese Bild zeigt rechts den Heizer Hermann Janssen, Jahrgang 1938, aus Westerholt auf der SS "Konsul Schulte". Ein recht eindrucksvolles Bild aus dem Jahre 1955. Man bedenke den Wandel in der Seefahrt: solche Bilder waren 10 Jahre später schon nicht mehr möglich, und heute kann sich kaum noch jemand aus eigener Erfahrung daran erinnern, wie es auf kohlengefeuerten Schiffen zuging. An den Namen des Bordkameraden kann Hermann Janssen sich nicht erinnern. Danke für die tollen Bilder Herr Janssen!

Kalle der Küchenjunge "Allen D Christensen" 1956

Foto Hermann Janssen Das jüngste Besatzungsmitglied: Kalle der Küchenjunge. Wie alt mag er gewesen sein, 13 Jahre vielleicht ? Eigentlich zu jung, so lange von zu Hause weg zu sein. Wenn er in ein falsches Umfeld gerät, kann das leicht schiefgehen.

"Allen D Christensen" 1956

Fussball zum Zeitvertreib. Foto Hermann Janssen Ein Fussballspiel zum Zeitvertreib und zur Völkerverständigung. Bei 9 Wochen Zwangsaufenthalt lässt man sich etwas einfallen.

Maschinencrew der SS "Konsul Schulte"

Foto: Hermann Janssen Das ist ein Teil der Maschinencrew des Dampfers "Konsul Schulte" auf Freiwache während der NOK- Passage 1956.

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